Workshop "Menschenrechtliche Sorgfalt im Finanzsektor umsetzen"

In diesem Workshop erhalten die Teilnehmer Einblick in das Thema Menschenrechte und die Auswirkungen des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung.

Termin: 06. März 2019, 10:30 – 16:30 Uhr

Ort: NORD/LB, Georgsplatz 1, 30159 Hannover

 

Hintergrund der Veranstaltung:

Welche Verantwortung haben Banken und andere Finanzinstitute für die Achtung der Menschenrechte? 
Wie weit reicht diese? Wann steht ein Finanzinstitut mit einem menschenrechtlichen Vorfall in Beziehung? Welche menschenrechtlichen Risiken sind bei Geschäftsentscheidungen zu berücksichtigen? Und kann bspw. eine Bank dafür zur Verantwortung gezogen werden, dass mit ihren Krediten ggf. Menschenrechtsverletzungen ermöglicht wurden?

Durch den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)sind deutsche Finanzinstitute dazu aufgefordert, Antworten auf solche und ähnliche Fragen zu formulieren. Im NAP äußert die Bundesregierung die klare Erwartung, dass alle deutsche Unternehmen in der Verantwortung stehen, ihr menschenrechtliches Risikoprofil zu kennen und menschenrechtliche Sorgfaltsprozesse einzuführen. 

Wie genau die Umsetzung dieser Anforderung in der Praxis verlaufen kann, unterscheidet sich jedoch stark nach Sektor und Unternehmensprofil.
 

Ziel der Veranstaltung:

Im Rahmen eines eintägigen Workshops bekommen Vertreter von Banken und anderen Finanzinstituten Gelegenheit, die Anforderungen des NAPs kennenzulernen und zu diskutieren, wie menschenrechtliche Sorgfalt im Finanzsektor umgesetzt werden kann.
 

Teilnehmer-Zielgruppe:

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitarbeiter deutscher Banken und anderer Finanzinstitute, insbesondere aus den Bereichen CSR, Compliance, Strategie/Konzernentwicklung und ESG Risk Management. 
 

Kosten:

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.
 

Veranstalter:

Der Workshop wird von dem Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) und dem Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) organisiert. 

Umsetzungspartner ist twentyfifty, eine auf Wirtschaft und Menschenrechte spezialisierte Beratungsfirma. 

 
Anmeldung & Kontakt:

Anmeldung & Kontakt:

Bei Interesse an einer Teilnahme, melden Sie sich bitte bis zum 1. März 2019 über die Anmeldemaske unten an. Bitte setzen Sie hier bei den Feldern zur "Rechnungsadresse" nur jeweils nur ein "X" ein. Die Veranstaltung ist für VfU Mitglieder kostenlos.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist. Ggf. wird es eine Warteliste geben.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns bitte per Email (info@vfu.de) oder Telefon (0821 / 41903686).