am 02.02.2026 im TechQuartier Frankfurt
Der VfU blickt auf einen unterhaltsamen, einsichtsreichen und zugleich motivierenden Jahresauftakt zurück, der fachliche Tiefe mit Raum für Vernetzung und Austausch verband.
Nach der Begrüßung durch Julia Taeschner (VfU Vorstand & DWS Group) eröffnete ein Lagebild zu Sustainable Finance – Finance and Sustainability den fachlichen Rahmen des Nachmittags.
In seiner Keynote zeigte Frank Jacob (VfU Vorstand & Union Investment) eindrücklich, warum die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeit längst ein belastbarer Business Case ist – und welche strategischen Vorteile sich daraus für Finanzinstitute ergeben.
Nach einer kurzen Pause folgte die internationale Perspektive:
Dr. Nicole Röttmer (Deloitte) ordnete die Ergebnisse und Dynamiken der COP 30 in Belém ein und leitete daraus zentrale Schlussfolgerungen für Finanzmärkte und Regulierung ab.
Mit Blick auf die Praxis stellte Jessica Reichard (VfU) die zentralen Erkenntnisse des Sustainable Finance Themenradars 2026 vor und zeigte auf, welche Handlungsfelder und Kompetenzen im kommenden Jahr an Bedeutung gewinnen.
Daran anknüpfend gab Henrik Ohlsen (VfU) einen Ausblick auf ausgewählte Aspekte des VfU-Arbeitsprogramms 2026 und schlug die Brücke von Analyse zu konkreter Umsetzung.
Den inhaltlichen Höhepunkt bildete die Abschlussdebatte „Sustainable Finance is Finance“ mit Claudia Kister (Bundesverband deutscher Banken) und Tobias Zehnter (NORD/LB). Die Diskussion machte deutlich: Nachhaltigkeit ist kein separates Themenfeld mehr, sondern fester Bestandteil finanzwirtschaftlicher Entscheidungen.
Mit dem Wrap-up durch Henrik Ohlsen und dem anschließenden Netzwerk-Abend klang die Veranstaltung in offener und dialogorientierter Atmosphäre aus.
Der VfU dankt allen Referierenden und Teilnehmenden für die wertvollen Beiträge, die konstruktiven Diskussionen und den intensiven Austausch. Die Impulse des Nachmittags fließen unmittelbar in die weitere Arbeit des Vereins und die Ausgestaltung des Jahres 2026 ein.
