VfU Kennzahlen - Frequently Asked Questions

Die am häufigsten gestellten Fragen zur Nutzung des VfU Kennzahlen Tools

Über das VfU Kennzahlentool

Der Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) hat mit den VfU Kennzahlen einen Standard für die Bilanzierung von Umweltkennzahlen bei Finanzdienstleistern entwickelt, der international verbreitet ist.

Dieses Kennzahlen-System erfasst Stoff- und Energieflüsse, welche im laufenden Betrieb innerhalb eines Jahres von Finanzdienstleistern anfallen.

Die Anwendung dieser Tools ist kostenlos für die Berichterstattung von einzelnen Unternehmen. Es gilt der Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA). Jegliche weitere kommerzielle Nutzung ist nicht zulässig.

Die am häufigsten gestellten Fragen zur Nutzung des VfU Kennzahlen Tools finden Sie hier. Klicken Sie einfach auf die entsprechende Kategorien.

Zum Update auf die Version 2024

Wann wird das nächste Update des VfU-Kennzahlen-Tools zur Verfügung stehen?

  • Die Emissionsfaktoren der VfU Kennzahlen stammen aus der EcoInvent-Datenbank.
  • Wir versuchen stets, die sinnvollen aktuellen Faktoren (im Rahmen von Updates) zu berücksichtigen. Die EcoInvent-Datenbank wird regelmäßig mit einem bestimmten inhaltlichen Schwerpunkt aktualisiert.
  • Die neueste Version der VfU-Kennzahlen Version 2024 1.0 wird voraussichtlich im Juni 2024 veröffentlicht.

Was können die VfU-Kennzahlen Version 2024 1.0? Wo ist der Unterschied zur Version 2022? Was kann das Tool besser, wo ist der Mehrwert?

  • Einbezug diverser Feedbacks Inputs der Anwender aus den letzten Jahren
  • Update Cloud Computing bzw. Outsourcing von Rechenzentren
  • Aktualisierung bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen
  • Update der Berechnung von Netto-Null-Zielen
  • Berücksichtigung und Aufteilung der Emissionen von Mietobjekten und vermieteten Flächen
  • Einbezug, Aktualisierung und Vereinfachung des bisher eigenständigen Pendlerverkehrs-Tools
  • CSRD und ESRS – Kompatibilität
  • Aktualisierung der Treibhausgas-Umrechnungsfaktoren auf EcoInvent 3.10 mit Review durch das Öko-Institut, zusätzliches Review durch Prüfgesellschaft bezüglich CSRD / ESRS vorgesehen

Wie lange kann man noch mit der Version 2022 arbeiten?

Die Version 2022 des Tools wird weiterhin kostenlos auf der VfU-Website zum Download für alle zur Verfügung gestellt.

Warum ist das Tool jetzt kostenpflichtig?

  • Für das Tool wird eine tragbare Gebühr eingeführt, weil a) die Anforderungen aus der nun geltenden Berichterstattungspflicht deutlich steigen und b) die Unterhaltskosten ebenfalls steigen (Lizenzgebühren für EcoInvent, externe Datenlieferanten und Prüfer, Geschäftsstelle und Unterhalt des Tools), sie befinden sich jährlich in einem substantiellen 5-stelligen Bereich.

Was zeichnet die jeweiligen 3 Varianten aus? Welche Variante ist für welche Zielgruppe geeignet? Erläuterung des Preismodells

Erstmals wird ein Update des Tools nicht mehr kostenlos sein. Die Kosten der Version 2024 betragen in der Basisversion € 1.500, in der Stufe „Optimize“ € 2.500 und in der Stufe „Performance“ € 3.000. Weitere Details zum Update werden in den kommenden Wochen im VfU-Netzwerk geteilt.

Wenn ein Update des Tools kommt, muss ich dann alles neu rechnen? Oder soll ich am Besten bis zur Veröffentlichung des neuen Tools warten?

  • Nein, das müssen Sie nicht. Einerseits sind Ihre Verbrauchsdaten in den vergangenen Jahren transparent und konsistent. Zum anderen haben sich nur die Emissionsfaktoren in Abhängigkeit von den Datenbankversionen geändert => Sie können in der Fußnote angeben, welche Version Sie für Ihre Berechnung verwendet haben.
  • Die Unterschiede der THG-Faktoren zwischen einzelnen VfU-Versionen sind graduell. Primär wirkt sich hier über die Jahre die Energiewende aus, d.h. auch in den Vorstufen nehmen fossile Energien laufend ab.
  • Bei internem Bedarf, z.B. im Rahmen eines neu definierten THG-Minderungspfades bzw. einer neuen Zielperiode, können Sie Ihre Berechnungen und VfU-Versionen entsprechend anpassen.
  • Andernfalls, wenn Sie die neuen Funktionalitäten der aktuellen Version nutzen wollen, können Sie diese auch zu den bisherigen Berechnungen hinzufügen, mit dem Hinweis in der Fußnote.
  • Grundsätzlich sollten sie transparent zu den VfU Versionen sein

Allgemein

Welche Version des VfU Tools ist die aktuelle? Und wo bekomme ich Updates?

Die zur Zeit aktuelle Version des Tools ist Version 2022 1.1 vom 12.07.2022.

Sie können aus Gründen der Kontinuität auch mit einer älteren Version arbeiten, wir empfehlen Ihnen mit der neusten Version des Tools zu arbeiten.

Wann wird das nächste Update des VfU-Kennzahlen-Tools zur Verfügung stehen?

  • Die Emissionsfaktoren der VfU Kennzahlen stammen aus der EcoInvent-Datenbank.
  • Wir versuchen stets, die sinnvollen aktuellen Faktoren (im Rahmen von Updates) zu berücksichtigen. Die EcoInvent-Datenbank wird regelmäßig mit einem bestimmten inhaltlichen Schwerpunkt aktualisiert.
  • Die neueste Version der VfU-Kennzahlen Version 2024 1.0 wird voraussichtlich in der ersten Hälfte von 2024, geplant für April oder Mai, veröffentlicht.
  • Erstmals wird ein Update des Tools nicht mehr kostenlos sein. Die Kosten betragen in der Basisversion € 1.500, in der Stufe „Optimize“ € 2.500 und in der Stufe „Performance“ € 3.000. Weitere Details zum Update werden in den kommenden Wochen im VfU-Netzwerk geteilt.

Wenn ein Update des Tools kommt, muss ich dann alles neu rechnen? Oder soll ich am Besten bis zur Veröffentlichung des neuen Tools warten?

  • Nein, das müssen Sie nicht. Einerseits sind Ihre Verbrauchsdaten in den vergangenen Jahren transparent und konsistent. Zum anderen haben sich nur die Emissionsfaktoren in Abhängigkeit von den Datenbankversionen geändert => Sie können in der Fußnote angeben, welche Version Sie für Ihre Berechnung verwendet haben.
  • Die Unterschiede der THG-Faktoren zwischen einzelnen VfU-Versionen sind graduell. Primär wirkt sich hier über die Jahre die Energiewende aus, d.h. auch in den Vorstufen nehmen fossile Energien laufend ab.
  • Bei internem Bedarf, z.B. im Rahmen eines neu definierten THG-Minderungspfades bzw. einer neuen Zielperiode, können Sie Ihre Berechnungen und VfU-Versionen entsprechend anpassen.
  • Andernfalls, wenn Sie die neuen Funktionalitäten der aktuellen Version nutzen wollen, können Sie diese auch zu den bisherigen Berechnungen hinzufügen, mit dem Hinweis in der Fußnote.
  • Grundsätzlich sollten sie transparent zu den VfU Versionen sein

Wie kann ich eine konsistente Zeitreihenanalyse durchführen, wenn das VfU-Tool jährlich aktualisiert wird?

Wir empfehlen stets, die Methodik im Kontext neuer Zielperioden anzupassen und in der Fussnote zu erwähnen, welche VfU-Version verwendet wird.

Die Berechnung funktioniert nicht!

Aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass einige Fehler regelmäßig zu falschen Ergebnissen führen. Überprüfen Sie daher bitte:

  • Haben Sie die „Stammdaten“ korrekt eingegeben?
  • Haben Sie hier insbesondere die Anzahl der Mitarbeitenden korrekt angegeben?

Erfahrungsgemäß kann das Problem in den meisten Fällen behoben werden.

Über die Datenbank "EcoInvent": woher bekommen sie die Emissionsintensität und wie die Qualitätssicherung erfolgt?

  • EcoInvent ist eine Plattform von wissenschaftlichen und öffentlichen Institutionen, die eine der weltweit größten Datenbanken im Bereich Umweltbilanzierung.
  • Qualitätssicherung wird über wissenschaftliche Prozesse und Einschätzungen abgedeckt (Critical Review / Peer Review)
  • Wir als Anwender und Nutzer der Faktoren können diese Prozesse nicht selbst bewerten und verlassen uns hier auf EcoInvent. Die THG-Prozesse und -Faktoren werden von GreenDelta ausgewählt und das Ökoinstitut liefert dem VfU ein externes Review der Faktoren, die vom VfU verwendet werden.
  • Der VfU hat zusätzliche Kontrollinstanzen integriert (sowohl für die Daten in der Datenbank, als auch die Auswahl der Daten die im VfU Tool verwendet werden).
  • Seit der 2022er-Version haben wir zusätzlich als weitere Stufe ein externes Review der ausgewählten Prozesse durch das Ökoinstitut durchführen lassen. Link zum Gutachten.
  • Regelmäßige Updates mit sektoralem/inhaltlichem Fokus werden durchgeführt. Diese sind meist thematisch gegliedert in unterschiedlichen Jahren. 

Darf ich das VfU Kennzahlen Tool als Endanwender kostenlos nutzen?

Zur Förderung der Nachhaltigkeitspraxis im Bankensektor stellt der VfU e.V. dass VfU Kennzahlen Tool Endnutzerinnen und Endnutzern wie Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Eine Lizenzvereinbarung, die gemeinsam mit dem Tool zugestellt wird, regelt die Bedingungen für eine kostenlose Nutzung des Tools und den Modus des konkludenten Vertragsabschlusses. Die Lizenzvereinbarung, die die Endnutzer mit dem Download des Tools zusammen von uns erhalten, erfordert keine Unterzeichnung durch die beteiligten Parteien, da die Vereinbarung gemäß §3 der Lizenzvereinbarung nur dann konkludent eine Vertragsbeziehung begründet, wenn das Tool tatsächlich genutzt wird, siehe gelbe Hervorhebung des hier zitierten §3:
§3 Vertragsschluss

(1) Mit dieser Lizenz wird jeder Person ein Angebot auf Abschluss eines Vertragesüber die Nutzung des Werkes unter den Bedingungen dieser Softwarelizenz unterbreitet.

(2) Die Zustimmung zum Abschluss dieser Lizenz wird durch die Nutzung des Werkes abgegeben. Ab diesem Zeitpunkt ist diese Lizenz als rechtlich verbindlicher Vertrag zwischen den Lizenzgeber und dem jeweiligen Nutzer geschlossen, ohne dass es eines Zugangs der Annahmeerklärung bei den Lizenzgeber bedarf.

Stammdaten & Systemgrenzen

Was genau ist mit „Systemgrenzen“ gemeint? Und wofür benötige ich diese?

  • Überlegen Sie sich genau, was innerhalb Ihrer Systemgrenzen liegt und was nicht, d.h. was Sie in der Umweltbilanz berücksichtigen wollen und was nicht.
  • Der Teil „Systemgrenzen“ im Tabellenblatt „Stammdaten“ dient:
      • a) einerseits für Ihre NachfolgerInnen als eine Beschreibung des erfassten Systems
      • b) für die Eingabe der erfassten Mitarbeiterzahlen -> Für welches System gelten die Daten, die Sie im Excel-Tool und in den einzelnen Kategorien / Tabellenblättern eingeben?

Was muss ich bei Gesamtanzahl Mitarbeitende eintragen? Und warum muss ich für Strom usw. noch einmal die Anzahl Mitarbeitende eintragen?

  • Die Gesamtanzahl der Mitarbeitenden wird, wie alle anderen Angaben zu den Mitarbeitenden, immer in Vollzeitäquivalenten (FTE) bzw. Vollzeitäquivalente / Mitarbeiterkapazität (MAK) angegeben. Die Gesamtzahl umfasst alle Mitarbeitenden der bilanzierenden Organisation unter Berücksichtigung der Systemgrenzen.
  • Für die Teilsysteme Strom, Wärme etc. kann eine separate Anzahl Mitarbeitende (in FTE / MAK) angegeben werden. Bei vollständiger Erfassung des Gesamtverbrauchs innerhalb der Systemgrenzen entspricht diese Anzahl der Gesamtzahl der Mitarbeitenden. Ist jedoch nur die Erfassung eines Teilsystems möglich, so kann durch die Angabe der Anzahl Mitarbeitende dieses Teilsystems auf den Verbrauch der gesamten Organisation hochgerechnet werden.
      • Beispiel: Ihre Organisation umfasst 100 FTE in zwei Filialen. Es kann jedoch nur der Stromverbrauch der 50 Mitarbeitenden in der 1. Sie geben im Tool eine „Gesamtanzahl Mitarbeitende“ von 100 und eine „Anzahl Mitarbeitende für Strom“ von 50 ein. Das Tool rechnet nun den Stromverbrauch der 50 Mitarbeitenden auf den Stromverbrauch der 100 Mitarbeitenden beider Filialen hoch.

Wie soll ich mit verschiedenen Standorten und unterschiedlichen Versorgern umgehen? Wie soll ich die Daten in das Tool eingeben?

 Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • a) Sie konsolidieren die Daten (Verbräuche aller Standorte) in einer separaten Spreadsheet-Tabelle und geben die aggregierten Daten dann in das VfU-Kennzahlentool ein.
  • b) Sie füllen für jeden Standort eine eigene Tabelle aus und aggregieren die Umweltkennzahlen am Ende.

Alternativ gibt es auf dem Markt Software, die die Integration von mehreren Standorten und Jahren kostenpflichtig ermöglicht.

Strom

Wir erzeugen Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen. Wie gehen wir mit dem Eigenverbrauch und dem ins Netz eingespeisten PV-Strom um?

  • Beim PV-Eigenverbrauch: Verbrauchsdaten im Blatt Strom „Solarkraftwerken (Photovoltaik): Eigenproduktion“ eingeben.
  • Wenn Sie diesen Strom nicht verbrauchen und potentiell enstehende Ökostrom Zertifikate nicht für die eigene Kompensation nutzen, dann hat die Erzeugung keinen Einfluss auf Ihre VfU Kennzahlen. Eine Berücksichtigung wäre illegitim, da damit eine Doppelzählung der Zertifikate stattfinden würde.
  • Die Kunden, die Ihren Strom (über den Netzbetreiber) kaufen gehen auch davon aus, dass es sich dabei um PV Strom / Öko Strom handelt. Die Anlage ist wie eine Finanzanlage zu betrachten und könnte höchstens im Bereich der finanzierten Emissionen und Investments (GHG Scope 3 Kategorie 15) berücksichtigt werden. Die VfU Kennzahlen umfassen diese Kategorie allerdings nicht.
  • Der VfU leitet eine Gruppe deutschsprachiger Finanzinstitute zum Thema finanzierte Emissionen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.vfu.de/partnership-for-carbon-accounting- financials-pcaf/

Unser Lieferant sagt, dass der Strom komplett klimaneutral ist. Wie muss ich das ins Tool eingeben?

  • Vorsicht bei 0 Tonnen CO2 oder gar keinen CO2-Emissionen. -> Oft „vergessen“ Lieferanten die CO2-Emissionen der Vorstufen.
  • Wenn Ihr Lieferant darauf besteht, dass „alles“ berücksichtigt wurde, sollten Sie sich überlegen, ob Sie diesem Lieferanten vertrauen können. Im Prinzip ist eine 0g-CO2-Aussage z.B. für Windkraft korrekt, wenn die vorgelagerten Prozesse wie Herstellung (und damit die vorgelagerten Emissionen) und Netzverluste ignoriert werden. Netzverluste beim Transport werden durch den allgemeinen Energiemix ausgeglichen. Insofern ist die Aussage „null Emissionen“ nicht korrekt (Emissionen in Scope 3, vor- oder nachgelagerte Emissionen).
  • Bei Angaben, dass ein Produkt klimaneutral ist, sollte immer nachgefragt werden, wie die Stromqualitäten aussehen und die Emissionen mit dem VfU-Tool berechnet werden. Lassen Sie sich auch die Kompensationszertifikate der Lieferanten zeigen -> Kompensation der Lieferanten im Kompensationsblatt erfassen.

Warum wird der Strom von externen Dienstleistern mittlerweile gesondert erfasst? Und wie kann ich dies bezüglich vorgehen?

  • Für Finanzinstitute, die ihre IT-Dienstleistungen auslagern (Cloud, externe Rechenzentren etc.), ist es notwendig, diese Dienstleistungen separat zu betrachten, um eine möglichst vollständige Umwelt- und Treibhausgasbilanz zu erhalten.
  • Das Kennzahlentool berechnet auf Basis des Stromverbrauchs der externen Dienstleister in kWh und der jeweiligen Stromqualität die THG-Emissionen des Anbieters in Gramm CO2-Äquivalente / kWh. Diese Treibhausgasemissionen fallen unter Scope 3 Kategorie 1.
    Ihre Scope-2-Emissionen sollten sich durch die Erfassung der ausgelagerten Dienstleistungen nicht verändern (gilt für das VfU Kennzahlentool ab Version 2022 1.0). In den Versionen des Kennzahlentools bis 2018 wurden diese Emissionen noch provisorisch Scope 2 zugeordnet.
  • Falls keine eindeutige Angabe des IT-Dienstleisters => Berechnung über ökonomische Allokation => Ihren (prozentualen) Anteil am Gesamtumsatz des Dienstleisters * mit dem Gesamtstromverbrauch des Dienstleisters (für die IT-Systeme).

Wo erfasse ich den extern geladenen Strom der Hybridflotte?

  • In der neuen Version 2022 1.1 des Kennzahlentools VfU werden Plug-in-Hybridfahrzeuge berücksichtigt.
  • In der Tabelle Strom -> bei der Option „Gesamtstromverbrauch und
    Ländermix, da Zusammensetzung unbekannt“ kann der „Strommix Deutschland“ ausgewählt und die Daten des extern bezogenen Stroms eingetragen werden. -> Die Trennung zwischen Scope 2 und Scope 3 ist nicht gewährleistet, aber Sie können sicher sein, dass die Emissionsdaten vollständig erfasst werden.
  • In der Tabelle „Geschäftsverkehr“ tragen Sie den verbleibenden Benzin- und/oder Dieselverbrauch in Litern ein.

Home Office

Wir haben für 2020 keine konkreten Zahlen zum Homeoffice, auch Schätzungen sind lt. unserer Personalabteilung sehr schwer. Kann man für Homeoffice auch keine Werte eintragen? Bekommt man ohne Homeoffice ein aussagekräftiges Ergebnis? Oder gibt es vielleicht Richtwerte, die man verwenden kann?

Sie können die Werte für das Home Office ebenfalls unberücksichtigt lassen, sollten dies aber in Ihrem Bericht ausdrücklich erwähnen. Gehen Sie im Zweifelsfall vom Worst Case aus und rechnen Sie konservativ mit höheren Emissionen.

Die tatsächliche Inanspruchnahme liegt noch deutlich unter dem, was vom Unternehmen eingeräumt wurde. Treffen wir besser realistische Annahmen (z.B. 20% weniger Nutzung als in der Stellenbeschreibung angeboten) oder orientieren wir uns besser an den intern festgelegten Homeoffice-Angeboten?

Wenn Ihnen die effektive Nutzung des Home Office zur Verfügung gestellt wird, geben Sie diese Werte ein, um einen realistischen Überblick über Ihre Emissionen und deren Entwicklung zu erhalten. Schließlich geht es um die effiziente Nutzung von Ressourcen.

Müssen Mitarbeitende die im Home Office arbeiten bei der Erfassung der Mitarbeitenden (z.B. Strom) abgezogen werden?

Nein, da Sie in der Regel nicht zu 100% im Home Office arbeiten, sondern es sich um einen zusätzlichen Stromverbrauch handelt, ist der Verbrauch im Home Office zum normalen Stromverbrauch hinzuzurechnen.

Wärme

Wie soll die Zuordnung der Fernwärmequalitäten vorgenommen werden?

Wenn Sie Strom aus einem Gaskraftwerk beziehen, verhält es sich genau so, als wenn dasselbe Gas in einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage verbrannt wird. In diesem Fall werden die entstehenden Emissionen auf den Wärmebezug und den Strombezug aufgeteilt (auch „alloziert“ genannt). Dementsprechend ist der Faktor für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung niedriger, obwohl derselbe Brennstoff verwendet wird.

Wir beziehen seit letztem Jahr CO2-neutrales Erdgas (durch Zertifikate) von den Stadtwerken. Wie ist dies im Tool zu erfassen?

  • Hinterfragen Sie immer den Begriff klimaneutrales Erdgas. Handelt es sich um Klimaneutralität durch entsprechende Kompensation oder wie setzt sich der Mix im Detail zusammen -> falls Ihnen solche Aufteilungsdaten zur Verfügung gestellt werden können, tragen Sie die Anteile in die entsprechende Zeile ein.
  • Zur Kompensation -> siehe Arbeitsmappe „Klimakompensation“. Tragen Sie die vom Lieferanten erhaltenen THG-Reduktionszertifikate in das Tool ein. -> Achten Sie darauf, dass die Kompensation beim Lieferanten nur dann erfolgt, wenn der Lieferant explizit quantitativ angibt, wie viele Tonnen THG im Rahmen der klimaneutralen Dienstleistung kompensiert werden.
  • Lassen Sie sich in beiden Fällen die Zertifikate von Ihrem Lieferanten nachweisen! Verhindern Sie Doppelzählung der Zertifikate durch Ihren Lieferanten.

Wie muss ich beim Betrieb eines Blockheizkraftwerks (BHKW) bilanzieren?

  • Ein Blockheizkraftwerk, welches mit Gas betrieben wird, und zusätzlich zur generierten Heizleistung das „Abfallprodukt“ Strom erzeugt, muss speziell im VfU Kennzahlentool berücksichtigt werden.
  • Version 2018: berücksichtigen nur den Gasverbrauch des BHKW. Der erzeugte Strom wird nicht im Tool erfasst
  • Version 2022: Kraft-Wärme-Kopplung und damit das BHKW in einem separaten Sheet berücksichtigt
  • Sie dürfen den eigenerzeugten Strom (z.B. aus einem BHKW) nicht vom bezogenen Strom, so wie Sie diesen auf Ihrem Stromzähler ablesen könnne, abziehen, da der selbst erzeugte Strom mindert die am Zähler ausgewiesene Strommenge nicht, sondern nur die Menge, die eingekauft werden muss.

Ist bei der Angabe „Erdgas“ der komplette Verbrauch einzutragen – also auch der Erdgasverbrauch, der bei der Kraft-Wärm-Kopplung anfällt?

  • Muss nicht doppelt eingegeben werden, wenn dieses Erdgas nur für Ihre Heizanlage gekauft wird.
  • Die Emissionsmenge ist identisch, unabhängig davon, ob das Erdgas für Ihre Erdgasheizung oder für die KWK-Anlage verbrannt wird. Der Unterschied liegt lediglich in der Energieeffizienz, da mit der KWK-Anlage auch Strom erzeugt werden kann.
  • Im Feld der „Nicht-KW Kopplung“: Hier ist der direkte Verbrauch von Erdgas nur für reine Heizzwecke einzutragen.

Abfall

Warum gibt es zu Abfällen, die recycelt werden keinen Umrechnungsfaktor?

  • Es ist eine schon lange bestehende Konvention der Ökobilanzierung, dass „Abfälle“ die recycliert werden nicht mehr in die eigene Umweltbilanz mit einbezogen werden.
  • Hintergrund ist, dass bei rezyklierten Abfällen eine Doppelzählung vermieden werden soll und daher der Recyclingprozess und das resultierende Rezyklat, als Edukt, dem Verwender in der nächsten Stufe aufgelastet wird. Daher werden diese „Abfälle“ nicht vom Abfallverursacher, sondern vom Hersteller des neuen Produkts in der Umweltbilanz berücksichtigt.
  • Die Abfälle sind daher nicht „emissions-frei“, wenn sie mit 0 im Kennzahlentool eingerechnet werden, sondern nur nicht in Ihrer Bilanz, sondern der des Nutzers des Rezyklats, enthalten und daher nicht im VfU Kennzahlentool enthalten.

Ist sämtlicher EDV-Schrott ohne weitere Differenzierung in kg zu erfassen? Gilt dies auch für Leuchtstoffröhren?

  • Sie können die Berechnung mittels der VfU Kennzahlen nach eigenem Ermessen detaillierter vornehmen. Für die VfU Kennzahlen ist eine Erfassung in kg allerdings ausreichend.
  • Da Leuchtstoffröhren in der Regel Sonderabfälle sind müssen diese entsprechend unter dem Punkt Sonderabfälle berücksichtig werden.

Wo erfasst man die Gelben Säcke: unter "Gemischte Siedlungsabfälle" oder "Recycling"? Und dort dann unter „Plastik“ oder „Andere Abfallkategorien“? Und dort in der Spalte Recycling (theoretisch) oder Verbrennung?

  • Kunststoffabfälle sollten in Deutschland recycelt werden. Je nach Abfallentsorgungsunternehmen geschieht das häufiger oder weniger häufig.
  • Versuchen Sie bei Ihrem Anbieter in Erfahrung zu bringen wie viel des Abfalls im Gelben Sack wirklich recycelt wird und wie viel einer thermischen Verwertung / Verbrennung zugeführt wird. Da sich der Kunststoffabfall in den meisten Finanzinstituten eher in Grenzen hält sollten diese Werte allerdings keine allzugroße Auswirkung auf Ihre Bilanz haben.
  • Im Zweifelsfall gehen Sie nach dem Vorsichts- / Worst Case Prinzip vor und nehmen Sie eine Verbrennung an.

Wo erfasst man die Bio-Tonne und die Rote-Tonne? Erfassung Gelbe-Tonne unter Plastik? Erfassung Blaue- Tonne unter Altpapier?

  • Grundsätzlich sind für die THG-Bilanzierung der Abfallmengen mit dem VfU-Tool die Angaben zum Entsorgungsweg relevant. Im Tool wird zwischen Recycling, Verbrennung und Deponierung (und ggf. getrennter Behandlung von Sonderabfällen) unterschieden, siehe die Spalten der Erfassungsmaske.
    – Die Zeilen der Erfassungsmaske dienen mehr dazu, Ihnen eine Hilfestellung bei der Identifikation möglicher Abfallkategorien zu geben.
  • Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Kategorisierung in Biotonne, Rote Tonne und Gelbe Tonne für Berichtszwecke zu ergänzen.
  • Es ist zu beachten, dass recycelte Abfälle nach den Ökobilanz-Konventionen mit einem Treibhausgasfaktor von Null bewertet werden.

Wasser

Warum weist das Tool keine internen THG Emissionen für Papier, Wasser oder Abfälle aus?

Für Papier, Abfälle und Wasser weist das Tool keine Internen THG Emissionen aus, da Papier, Wasser und Abfälle keine direkten Emissionsquellen für ein Finanzinstitut sind. Diese Emissionen fallen bei den Dienstleistern an, die sie beauftragen, und fallen daher bei Ihnen nur in die nach-/vorgelagerte THG-Emissionen Kalkulation. Sie können dies auf dem Tabellenblatt B-Calculation gut nachvollziehen.

Papier

Wir verwenden seit neustem Recyclingpapier. Warum verbessert sich unser CO2 Ausstoß nicht?

Es ist löblich, dass Sie Recyclingpapier einsetzen!
Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass die CO2 Emissionen trotz des Wechsels auf Recyclingpapier nicht zurückgeht. Auch wenn der insgesamte Öko-Fussabdruck (z.B. bzgl. Biodiversität) von Recyclingpapier niedriger ist, bleibt der CO2 Fussabdruck vergleichbar mit dem von anderen Papierqualitäten. Unterschiedliche Papierqualitäten haben, in der aktuellen Version der VfU Kennzahlen, nur marginal unterschiedliche CO2 Fussabdrücke.
Der Hintergrund hinter den geringen Unterschieden ist, dass für Recycling Papier ein höherer Aufwand in den Bereichen Sammlung und Aufbereitung des Altpapiers fällig wird. CO2 Emissionen die durch z.B. Transport von Altpapier, Sortierung und Aufbereitung anfallen, sind vergleichbar hoch wie die Emissionen die bei der Gewinnung aus Frischfasser / Holz entstehen.
Diese Werte können sich mit neuen Daten in der Zukunft allerdings ändern.

Warum weist das Tool keine internen THG Emissionen für Papier, Wasser oder Abfälle aus?

Für Papier, Abfälle und Wasser weist das Tool keine Internen THG Emissionen aus, da Papier, Wasser und Abfälle keine direkten Emissionsquellen für ein Finanzinstitut sind. Diese Emissionen fallen bei den Dienstleistern an, die sie beauftragen, und fallen daher bei Ihnen nur in die nach-/vorgelagerte THG-Emissionen Kalkulation. Sie können dies auf dem Tabellenblatt B-Calculation gut nachvollziehen.

Müssen Prospekte und Benachrichtigungen die nicht direkt bei uns gedrukt werden auch berücksichtigt werden?

Prinzipiell gilt das „Polluter Pays“ Prinzip, das bedeutet, wenn die Verursachung von Emissionen in Ihrer Verantwortung liegt, Sie z.B. den Druck beauftragt haben, dann sind Sie auch für die Umweltauswirkungen verantwortlich und müssen diese in Ihrer Bilanz berücksichtigen.

Soll Toilettenpapier erfasst werden?

Stellen Sie den Verbrauch von Toilettenpapier in Relation zum übrigen Papierverbrauch. Wenn es sich um einen großen relativen Anteil handelt, dann sollten Sie diesen Verbrauch auf jeden Fall bilanzieren. Liegt der Anteil in einem niedrigen Bereich (<1%) dann können Sie sich überlegen ob Sie eine Bilanzierung vornehmen möchten oder nicht (Aufwand- Nutzen-Verhältnis der Datenerfassung berücksichtigen).

Müssen die Broschüren, die offiziell klimaneutral" gedruckt sind, trotzdem in die Berechnungen mit aufgenommen werden?

  • Bei den Angaben zum „klimaneutral“ sind oft nur die Emissionen am Standort des Lieferanten klimaneutral gestellt, die vorgelagerten Stufen werden aber im Gegensatz zu den in den VfU-Kennzahlen verwendeten Faktoren häufig nicht berücksichtigt. => Eine einfache Selbstdeklaration des Lieferanten ohne Angaben zu den verursachten und in der Regel kompensierten CO2-Emissionen ist daher nicht ausreichend.
  • Fragen Sie deshalb immer nach, wie viele Tonnen THG im Rahmen der klimaneutralen Dienstleistung kompensiert werden, wenn der Anbieter sich als CO2-neutral deklariert hat. Geben Sie diesen Wert dann in der Arbeitsmappe „Klimakompensation“ ein und vergleichen sie ihn bei Papier mit dem Wert aus der Berechnung des Tools.

Lösch- und Kühlmittel

Wie ist der Kühlmittelverlust zu messen?

  • Bei Reparatur oder Wartung des Kühlsystems wird regelmäßig Kältemittel nachgefüllt.
  • Kältemittelverlust = Die kg-Angabe, wie viel Kältemittel nachgefüllt werden musste, entspricht dem Kältemittelverlust seit der letzten Befüllung.
  • Nicht der Kältemittelbestand ist relevant, sondern der Verlust / Verbrauch

Wir haben nur sehr geringe Mengen an Kühl- und Löschmittel im Einsatz. Müssen wir diese trotzdem bilanzieren?

Da Kühl- und Löschmittel eine hohe Klimawirkung haben (teilweise 10.000 mal höher als CO2), ist es wichtig, die entsprechenden Verluste zu erfassen.

Bei uns im Haus gibt es keinen Nachweis über die Erstbefüllung (Kühlmittel). Die Austauschmittel werden im Wartungsvertrag nicht separat ausgewiesen. Müssen Daten darüber im Tool erfasst werden oder geht dies zu Lasten der ausführenden Firma?

Die Austausch- bzw. Auffüllmengen können nicht im Wartungsvertrag aufgeführt werden, da sie sich auf die Zukunft beziehen. Die Mengen sollten auf den Rechnungen aufgeführt sein. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Dienstleister, der Ihnen diesbezüglich Auskunft geben kann.

Wir haben keine Angaben über die Tauschmenge (Löschmittel). Müssen diese Daten überhaupt im Tool erfasst werden oder geht dies zu Lasten der ausführenden Firma? Ist hier ggf. auch nur der Verbrauch zu erfassen, wenn Löschmittel tatsächlich verwendet werden müssen?

Löschmittel werden nicht „verbraucht“. Bei ordnungsgemäßem Austausch entstehen keine Emissionen. Nur bei Abgängen oder Verlusten muss nachgefüllt werden. Diese Verluste sind zu bilanzieren.

Wir setzen in unserem Hause ausschließlich Feuerlöscher mit Pulver (Pulverlöscher) ein. Welcher THG-Faktor soll angenommen werden?

  • In Pulverlöschern sind enthalten ein Löschpulver sowie ein Treibmittel. Letzteres verursacht die Treibhausgas-Wirkung.
  • Suchen Sie nach der chemischen Formel oder Bezeichnung für das Treibmittel auf dem Löscher und googlen Sie nach dem entsprechenden Treibhausfaktor.

Verkehr

Muss ich den Pendel- und Geschäftsverkehr mit in meine Bilanz aufnehmen?

  • Das VfU Kennzahlentool berücksichtigt den Pendlerverkehr standardmäßig nicht. Der Pendlerverkehr wird im getrennten Pendlerverkehrstool berücksichtigt und ist damit eine separate Kategorie.
  • Der Hintergrund zu dieser getrennten Vorgehensweisen ist, dass der Pendelverkehr im Entscheidungsbereich Ihrer Mitarbeitenden liegt („Private Sache“). Sie als Arbeitgeber haben in der Regel keinen Einfluss auf diesen Verkehr und die resultierenden Emissionen und es gilt, in Übereinstimmung mit anderen Umwelt- und Treibhausgasbilanzierungsvorschriften, daher das Polluter-Pays- Prinzip.
  • Es steht Ihnen frei Emissionen aus dem Pendlerverkehr in Ihrem Umwelt- / Klimabericht zu berücksichtigen. Es ist nicht vorgesehen, dass Sie die Emissionen aus dem Pendlerverkehr zu den VfU Kennzahlen hinzuzählen. Sollten Sie sich dennoch dazu entscheiden den Pendlerverkehr in ihrer Umweltbilanz zu berücksichtigen, dann weisen Sie in einer Fußnote darauf hin. Der Pendelverkehr befindet sich in der Regel in einer Größenordnung von 30% der gesamten Emissionen eines Finanzinstituts.
  • Sollten Sie (begrenzten) Einfluss auf den anfallenden Pendlerverkehr nehmen, z.B. in dem Sie Anreize setzen, Dienstfahrzeuge für den privaten Gebrauch stellen (Achtung! Doppelzählung vermeiden!) oder ÖPNV Tickets zur Verfügung stellen, sollten Sie Pendelverkehr in Ihrem Umwelt-/Klimabericht berücksichtigen und darauf hinweisen.
  • Den Geschäftsverkehr Ihres Instituts sollten Sie im Gesamten über das VfU Kennzahlentool erfassen.
  • Wir weisen darauf hin, dass andere Toolanbieter die Berücksichtigung des Pendlerverkehrs einfordern.

Kann ich geschäftliche Bahnreisen auch mit einem Durchschnittswert rechnen? Welche Möglichkeiten gibt es noch, wie wir diese Zahlen ermitteln können oder auch schätzen können?

  • Nähern Sie sich hier über eine ökonomische Allokation an.
    1. Führen Sie eine Stichprobe von einigen Monaten durch und führen Sie dann eine Hochrechnung durch.
    2. Verwenden Sie die von der Buchhaltung bearbeitete Reisekostenabrechnung und schätzen Sie die zurückgelegte Strecke.
    3. Vergleichen Sie mit Ihren Peers und schätzen Sie daraus z. B. die durchschnittlich gefahrenen km auf einer „ähnlichen“ Strecke. Berücksichtigen Sie dabei Faktoren wie Größe, Standort, Region der vergleichenden Peers.
    4. Praktisches Beispiel eines Finanzdienstleisters: Anpassung des Kontenrahmens, so dass Reisekosten für Fahrten, Flüge oder Spesen separat auf verschiedenen Konten verbucht und anschließend für die Schätzung von Emissionsdaten verwendet werden können.
  • Beachten Sie Themen wie Pauschale Bahntickets, z.B. das 9-Euro Ticket
  • Bitte berücksichtigen Sie auch, dass Bahnfahrten, auch wenn hier klimaneutral angegeben wird, nicht mit CO2=0 zu bewerten sind! Unterstützungsinfrastrukturen, wie Gleisbau usw., haben CO2 Emissionen die mit berücksichtig werden müssen.

Kann ich Flugzeugreisen auch mit einem Durchschnittswert rechnen?

Da Flugreisen in der Regel sehr hohe Emissionen aufweisen, sollten Sie diese wenn möglich eindeutig berücksichtigen. In der Regel sollten Sie die Emissionen von Ihrer Fluglinie in Erfahrung bringen können. Die Preise für ein Flugticket sind häufig von den CO2-Emissionen entkoppelt. Rechnen Sie hier möglichst über die Flugstrecke im VfU Tool.

Wie sind die Bahnkilometer zu berechnen? Gibt es hier ein Tool oder hilfreiche Erfahrungswerte aus der Praxis?

Verwenden Sie Kosten aus der Buchhaltung und Stichproben; z.B. Rechnung über durchschnittliche km pro Geldeinheit.

Zwei Dienste können Ihnen eventuell auch weiterhelfen, die im Folgenden, mit einer Kurz-Anleitung versehen, aufgeführt werden:
http://brouter.de/
-> Im Dropdown Feld „Eisenbahn“ auswählen
-> Über das Suchfeld und das Markierwerkzeug kann die Strecke von Anfang bis Ende markiert werden
-> Entfernung kann in km unten links abgelesen werden

https://trassenfinder.de/
-> Über die Suchmaske können die verschiedenen Haltestellen eingetragen werden
-> Über die Abbildung links kann die Entfernung in km abgelesen werden

Sollen die privaten Fahrten mit einem Dienstwagen der CO2 Bilanz eines Unternehmens zugeordnet?

Die Kilometerzahl der privaten Fahrten kann auf drei Arten bestimmt werden:
  1. nach dem Anteil im Fahrtenbuch des Fahrers
  2. nach der vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Unternehmen und dem Angestellten
  3. nach der steuerlichen Pauschale

Sind im Datenblatt Geschäftsverkehr unter Scope 3 "Fahrten von Lieferanten und Kurieren" auch die Fahrten vom Geldtransportunternehmen zu erfassen, vom Lieferanten des Büromaterials, vom Lieferanten der Werbemittel etc.?

  • Sie können eine Schätzung der Fahrten vornehmen. Wenn sich im Vergleich zum sonstigen Verkehrsaufkommen nur geringe Strecken ergeben, kann man darauf verzichten.
  • Geben Sie die geschätzten Werte in das Tool ein, um die Signifikanz dieser Daten zu ermitteln. Wenn möglich, berichten Sie über Ihr Ermittlungsverfahren in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht für mehr Transparenz.
  • In der Praxis sollen Sie das Folgende auch beachten:
    • Standort der Lieferanten, gefahrene Entfernung, Häufigkeit, etc.
    • Daraus können Sie eine Schätzung der Fahrten vornehmen. Wenn sich im Vergleich zum sonstigen Verkehrsaufkommen nur geringe Strecken ergeben, kann man darauf verzichten.
    • Geben Sie die geschätzten Werte in das Tool ein, um die Signifikanz dieser Daten zu ermitteln. Wenn möglich, berichten Sie über Ihr Ermittlungsverfahren in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht für mehr Transparenz.
  • Darüber hinaus können Sie z.B. mit Lieferanten in die Diskussion über Klimaschutzmaßnahmen (insbesondere über die Reduzierung der Scope-3-Emissionen) einbinden.

Pendlerverkehr – Nicht Teil der VfU Kennzahlen

Muss ich den Pendelverkehr mit in meine Bilanz aufnehmen?

  • Das VfU Kennzahlentool berücksichtigt den Pendlerverkehr standardmäßig nicht. Der Pendlerverkehr wird im getrennten Pendlerverkehrstool berücksichtigt und ist damit eine separate Kategorie.
  • Der Hintergrund zu dieser getrennten Vorgehensweisen ist, dass der Pendelverkehr im Entscheidungsbereich Ihrer Mitarbeitenden liegt („Private Sache“). Sie als Arbeitgeber haben in der Regel keinen Einfluss auf diesen Verkehr und die resultierenden Emissionen und es gilt, in Übereinstimmung mit anderen Umwelt- und Treibhausgasbilanzierungsvorschriften, daher das Polluter-Pays- Prinzip.
  • Es steht Ihnen frei Emissionen aus dem Pendlerverkehr in Ihrem Umwelt- / Klimabericht zu berücksichtigen. Es ist nicht vorgesehen, dass Sie die Emissionen aus dem Pendlerverkehr zu den VfU Kennzahlen hinzuzählen. Sollten Sie sich dennoch dazu entscheiden den Pendlerverkehr in ihrer Umweltbilanz zu berücksichtigen, dann weisen Sie in einer Fußnote darauf hin. Der Pendelverkehr befindet sich in der Regel in einer Größenordnung von 30% der gesamten Emissionen eines Finanzinstituts.
  • Sollten Sie (begrenzten) Einfluss auf den anfallenden Pendlerverkehr nehmen, z.B. in dem Sie Anreize setzen, Dienstfahrzeuge für den privaten Gebrauch stellen (Achtung! Doppelzählung vermeiden!) oder ÖPNV Tickets zur Verfügung stellen, sollten Sie Pendelverkehr in Ihrem Umwelt-/Klimabericht berücksichtigen und darauf hinweisen.
  • Den Geschäftsverkehr Ihres Instituts sollten Sie im Gesamten über das VfU Kennzahlentool erfassen.
  • Wir weisen darauf hin, dass andere Toolanbieter die Berücksichtigung des Pendlerverkehrs einfordern.

Wir haben die Daten des betrieblichen Pendlerverkehr evaluiert. Wir haben detailliertere Daten als das VfU Kennzahlentool fordert. (km-Angaben für PKW, ÖV usw.). Wie können wir das Tool so verwenden, dass unsere Daten korrekt einfließen und wir relevante Ergebnisse erhalten?

Wir würden ihnen empfehlen, vorläufig bis zum nächsten Update, mit den Annahmen des Tools zu rechnen. Wenn Sie allerdings bereits detailiiertere Daten als das Pendlerverkehrstool haben, dann ist das sehr begrüßenswert. Verwenden Sie gerne die Daten die genauer sind und beachten Sie dabei weiterhin das Vorsichtsprinzip.

Wie hoch ist der Anteil des Pendlerverkehrs an der Bilanz?

Der Pendlerverkehr kann schon erheblichen Umfang ausmachen, ob gemessen in km oder in resultierenden Treibhausgasen. Aus anderen Instituten wissen wir, dass sich der Anteil meist in einer Größenordnung von 25-40% bewegt.

Das ist ja ein enormer Aufwand, alle Pendler zu befragen und die Daten zu erfassen. Gibt es da keinen leichteren Weg?

  • Eine Vollerhebung ist sehr aufwändig und hat auch Themen zu Datenschutz und Privatsphäre. Es könnte auch sein, dass der Betriebsrat bei einer Datenerfassung sensibel reagiert.
  • Eine jährliche Erfassung ist sehr selten, aber eine einmalige Abschätzung im Sinne einer Relevanzanalyse durchaus sinnvoll.
  • Machen Sie doch eine repräsentative Stichprobe von 10% oder 20% und rechnen dann hoch. Oder machen Sie Abschätzungen mit Parkplätzen etc.

Auswertung

Wie erhalte ich eine präsentationsfähige Ausgabe der Ergebnisse des Tools?

Das Tool gibt Ihnen die Ergebnisse in Form von Diagrammen aus, z.B. im Tabellenblatt C5 – Grafik THG. Diese können Sie einfach in Ihre Präsentation kopieren oder als Bilddatei exportieren.

Was ist der Unterschied zwischen Carbon Footprint des Betriebs mit Scope 2 Location Based zu mit Scope 2 Market Based?

  • Der Unterschied ist bedingt durch Scope 2 Emissionen, also vor allem den Stromverbrauch (und evtl. bezogene Fernwärme).
  • Location Based: Unter «Location Based» versteht man die (theoretischen) Emissionen, die sich ergeben, wenn der Stromverbrauch mit dem Strommix des jeweiligen Landes – dem Standort – bezogen wird. In unserem Tool sind die Strommixe von Deutschland, der Schweiz und Österreich angegeben.
  • Market Based: Werden bestimmte Stromtechnologien am Strommarkt bezogen, z.B. aus erneuerbaren Energiequellen, so ergeben sich andere und i.d.R. niedrigere Emissionen als bei einer standortbezogenen Betrachtung -> Wenn man auf Ökostrom setzt, ist der Market Based Mix tiefer als der Locations Based Mix. Wer hingegen bewusst Strom aus Braun- oder Steinkohle bezieht, etwa aus Kostengründen, sind die Emissionen nach dem Market Mix höher als im Location Mix.
  • Die Daten zur Aufteilung der Stromquellen sind heute von den Stromversorgern erhältlich.

Im Tabellenblatt 1,5 Grad Ziel erhalte ich negative (Prozent-)werte bei den Reduktionszielen. Was bedeuten diese?

Der Reduktionsbedarf ergibt sich aus der Differenz zwischen den ScienceBasedTarget Vorgaben für eine 1,5 Grad kompatibele THG-Intensität und der aktuellen THG Intensität Ihres Instituts im Erfassungsjahr. Negative Werte zeigen Handlungsbedarfe auf, positive Werte signalisieren eine momentane (Über-)erfüllung des Ziels.

Ist abzusehen, ob der ESRS-Standard die Messung von CO2 inkl. von Angaben zu Scope 3 (Mitarbeiter- Mobilität und finanziertes Volumen) erfordert?

  • Korrekt, ist im ESRS enthalten.
  • Für die Datenerfassung und Berichterstattung können Sie Ihre Berechnungen auf der Grundlage der verschiedenen Tools
    durchführen: VfU Kennzahlentool, VfU Pendler Tool, PCAF, etc.
  • Weitere Diskussion: Kompensation der Mobilität von Mitarbeitern: Im Prinzip handelt es sich bei den Scope 3 Emissionen um die
    Emissionen einer Drittpartei (Unternehmen, etc.). -> Diese sind aufgefordert, ihre Scope 1-Emissionen zu reduzieren, z.B. durch den Einsatz von erneuerbaren Energien, dem Einsatz von Elektroautos, dann sinken für Sie die Scope 3-Emissionen.

Könnten Sie uns bitte eine Einführung in die Verwendung des Tabellenblatts C6 1,5°-Kompatibilität geben?

  • SBTI bietet einen Standard für Unternehmen weltweit, um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, in Übereinstimmung mit der Verpflichtung, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. -> Für Finanzdienstleister gibt es spezielle SBTI-Richtlinien (https://sciencebasedtargets.org/sectors/financial-institutions).
  • Wie das VfU-Tool helfen kann: Unser Tool kann als erste Hilfe für Einsteiger in das Thema betriebliche Klimaziele verstanden werden. Durch die lineare Berechnung von den aktuellen Emissionen bis zum Netto-Null-Ziel können Sie Ihren Reduktionspfad bis 2050 sowie Zwischenziele etc. grob berechnen. Hierzu ergreifen Sie Maßnahmen in den Bereichen Energie, Wärme, Mobilität usw., da diese große Hebel für Ihre Gesamtklimabilanz sind.

Kompensation

Macht der Kauf von Zertifikaten überhaupt Sinn? Was passiert hier konkret?

  • „Alles was wirkt, macht Sinn“
  • Effektivität und (Kosten-)Effizienz sind relevant.
  • Auch der Unterschied zwischen Emissionsminderung (Offset) und Emissionsbeseitigung (Removal) muss berücksichtigt und verinnerlicht werden.
  • Zudem ist die Kompensation von Emissionen immer nur eine „Heilung“ von Schäden und sollte daher nur bei nicht vermeidbaren Schäden angewendet werden.

Was genau ist „Emissionsvermeidung“ und „Kohlenstoff-Bindung“? Sind diese Daten von den Unternehmen in der Wertschöpfungskette konkret zu erfragen?

  • Ein Element einer Klimastrategie, nach Massnahmen zur Reduktion von eigenen Emissionen, ist der Erwerb von THG- Minderungszertifikaten. Dabei stehen verschiedene Ansätze zur Auswahl: Emissionsvermeidung und Kohlenstoffbindung.
  • Bei der Emissionsvermeidung („Carbon Avoidance“ oder „Offsets“) werden THG-Reduktionszertifikate aus Projekten verwendet, die in der Regel in die Erzeugung erneuerbarer Energien investieren, also Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, meist in Entwicklungsländern. In vielen Fällen haben diese Projekte positive Auswirkungen auf den Energiesektor in diesen Ländern. Nach dem Pariser Abkommen haben aber alle Länder Reduktionsziele, so dass sie die Reduktionsprojekte zur Anrechnung in ihren Ländern benötigen. Zur Vermeidung von Doppelzählungen verzichtet man zunehmend beim Erwerb dieser Zertifikate auf den Begriff Klimaneutralität, sondern spricht von Investitionen mit Klimawirkung im Umfang der verbleibenden eigenen Emissionen.
  • Kohlenstoffsequestrierung (Carbon Removal): Entzug von Treibhausgasen aus der Atmosphäre. Zwei grundlegende Möglichkeiten: Naturbasierte Lösungen, z.B. Wiederaufforstungen oder technische Lösungen wie Carbon Capture and Storage (z.B. das Climeworks-Projekt in Island).

Wenn der Vorlieferant Papier, Strom, etc. durch Zertifikate kompensiert, sollte man das in der Tabelle „Klimakompensation“ angeben?

  • Korrekt. Die Kompensation beim Lieferanten erfolgt, indem der Lieferant explizit quantitativ ausweist, wie viel
    Tonnen THG im Rahmen der klimaneutralen Dienstleistung kompensiert wird.
  • Auch sollten die verwendeten Kompensationsprojekte oder -portfolio ausgewiesen werden.

Wie sieht der Markt der CO2-Kompensation aktuell aus? (Stand: Dezember 2022)

  • Der Markt ist sehr transparent und gut entwickelt.
  • Das Preisniveau der Kompensierung hängt ab von folgenden Faktoren: des Umfangs der zu kompensierenden THG-Emissionen, der verwendeten Technologie des Projekts, der Region bzw. des Landes des Projekts, des verwendeten Standards (z.B. Gold Standard oder VCS), ob es sich um Offset- oder Removal-Projekte handelt sowie der aktuellen Preissituation (in den letzten Jahren kontinuierlich steigend).

Ich habe alle Emissionen die ich mit dem VfU Kennzahlentool berechnet habe kompensiert. Bin ich jetzt klimaneutral / net zero / oä?

  • Das ist ein guter Schritt! Leider kann man sich derzeit (noch) nicht als net zero oder klimaneutral bezeichnen.
  • Eine Definition von Net Zero im Finanzsektor wurde von SBTi entwickelt und im April 2022 veröffentlicht. (Link)
  • Um Net Zero / Klimaneutralität in Scope 1, 2 und 3 zu erreichen, müssen Sie auch die finanzierten Emissionen berücksichtigen. Um diese „Finanzierten Emissionen“ zu berechnen, können Sie den PCAF Standard verwenden.
  • Machen Sie in jedem Fall transparent, in welchen Systemgrenzen Sie sich als klimaneutral bezeichnen und welche Scopes Sie berücksichtigen (z.B. klimaneutral in Scope 1 & 2 oder klimaneutral in den Systemgrenzen der VfU-Kennzahlen).
  • Bitte berücksichtigen Sie, dass sich diese Angaben auf die betrieblichen Umweltkennzahlen beziehen und keinesfalls automatisch produktbezogene Aussagen (z.B. „Produkt XYZ ist klimaneutral“) getroffen werden können.

Disclaimer

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Han Phan, geboren 1993, arbeitet als Expert Sustainable Finance beim VfU. In dieser Rolle ist sie unter anderem für die Weiterentwicklung der Website zuständig sowie für die Themen Carbon Accounting / Financed Emissions und NetZero Strategien für Finanzinstitute. Han Phan absolvierte erfolgreich den Master in Finance and Accounting 2021 an der FOM-Hochschule für Oekonomie und Management und anschließend den Lehrgang Certified Expert in Sustainable Finance an der Frankfurt School. In ihren bisherigen beruflichen Funktionen arbeitete sie in der Finanzabteilung der Impact Investing Fund Manager Finance In Motion und als Consultant bei Finbridge.
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Henrik Ohlsen, geboren 1979, ist Geschäftsführer des VfU. Daneben ist Henrik zuständig für die Themenbereiche (Nachhaltigkeits-) Reporting, Finanzwirtschaft und Klimawandel (Climate Finance) sowie ESG Indikatoren im Kreditgeschäft und er betreut das Projekt VfU Kennnzahlen. In seinen früheren Positionen als Projektmanager in einem Beratungsunternehmen und im Wirtschaftsreferat einer Kommunalverwaltung arbeitete er im Bereich Umweltmanagement und Wirtschaftsförderung.

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